Über Caring for Carers (C4C)

Betreuer haben Bedeutung

Gesundheitspolitisch bewegt sich der Schwerpunkt in der Betreuung von Menschen mit schwerwiegenden psychischen Erkrankungen immer weiter weg von Krankenhaus-basierter Pflege und hin zur Betreuung durch Angehörige. Die Rolle, die Angehörige hierbei übernehmen, ist oft anspruchsvoll und hat einen großen Einfluss auf deren Leben. Wissenschaftliche, auf Umfragen basierende Forschung zu den Erfahrungen der betreuenden Angehörigen existiert zwar, aber die Ergebnisse sind oft veraltet und häufig nur auf Untersuchungen in einzelnen Ländern basiert. Darüber hinaus decken bisherige Umfragen oft nur einen begrenzten Lebensbereich ab. Hier ist die Caring for Carers (C4C) Umfrage einzigartig, da sie einen globalen Überblick und einen tieferen Einblick in die Erfahrungen der betreuenden Angehörigen bietet. Sie zeichnet nicht nur die Belastungen und die Stigmatisierung, mit der Angehörige häufig konfrontiert sind, auf, sondern legt auch die Bedürfnisse und alltäglichen Nöte der Angehörigen sowie deren Stärken und Unterstützungsstrategien dar. Auf dieser Webseite sind Sie eingeladen, die wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage zu erkunden.

Für einen tiefer gehenden Einblick in die Erfahrungen der betreuenden Angehörigen kann der vollständige Bericht zur Umfrage hier heruntergeladen werden.

Wie wurde diese Umfrage durchgeführt?

Die Umfrage wurde in 22* Ländern auf der ganzen Welt durchgeführt. 1.111 Angehörige, die ein Familienmitglied mit einer schwerwiegenden psychischen Fragestellungen wider, die die Erfahrungen der betreuenden Angehörigen evaDie Umfrage wurde in 22* Ländern auf der ganzen Welt durchgeführt. 1.111 Angehörige, die ein Familienmitglied mit einer schwerwiegenden psychischen luieren und die zentrale Rolle beleuchten, die die Angehörigen übernehmen:

  1. Welche Erfahrungen machen Angehörige in ihrer Rolle als Betreuer, wie wirkt sich das auf ihr Wohlbefinden, ihre Belastungen, ihre Stärken und das empfundene Stigma aus?
  2. Wie zufrieden sind die Angehörigen mit der professionellen Unterstützung, die Ihnen angeboten wird?
  3. Welche Bedürfnisse haben sie und welche weitere Unterstützung würden sie sich wünschen?
*Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Zypern, Dänemark, Finnland, Deutschland, Griechenland, Republik Irland, Israel, Italien, Malta, Niederlande, Norwegen, Portugal, Russland, Spanien, Schweden, Schweiz, Großbritannien.

Wer steht hinter der Umfrage?

LUCAS, das interdisziplinäre Zentrum für Care Research und Consultancy, der Universität KU Leuven führte die Umfrage in Zusammenarbeit mit der European Federation of Families of People with Mental Illness (EUFAMI) durch. EUFAMI erhielt eine Förderung durch Lundbeck und Otsuka, um die Umfrage durchführen zu können.

EUFAMI
Die European Federation of Families of People with Mental Illness (EUFAMI) ist eine europäische, in Beligen registrierte, NGO. EUFAMI repräsentiert die Interessen der Angehörigen und Familienbetreuern von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Föderation wurde 1992 gegründet und setzt sich aus 41 Mitgliedsorganisationen zusammen, die sich in 22 europäischen und einem nicht-europäischen Land befinden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.eufami.org

LUCAS KU LEUVEN
LUCAS ist das interdisziplinäre Zentrum für Care Research und Consultancy der KU Leuven. Die Mission ist auf drei Bereiche fokussiert: Forschung, Training und Beratung. In allen diesen Bereichen verbindet LUCAS Erkenntnisse aus Politik, Praxis und Forschung. Das ermöglicht einen kontinuierlichen Dialog mit allen Parteien. Über die letzten 20 Jahre hat sich LUCAS in einer Reihe von wichtigen Themen spezialisiert: gesellschaftliche Trends in der Betreuung von dementen, älteren Menschen sowie psychisch Erkrankten, der Kommunikation von Betreuungsverhältnissen und Themen wie Fürsorge, Armut und soziale Ausgrenzung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kuleuven.be/lucas