Themen

  1. Die Auswirkungen der Betreuungsrolle

    In der EU gibt es ungefähr 10 Millionen Angehörige, die Menschen mit psychischen Erkrankungen betreuen. Es sind die Helden unseres Alltags die täglich Verantwortung für die Betreuung ihrer erkrankten Familienmitglieder übernehmen und damit unsere nationalen Gesundheitssysteme um mehrere Millionen Euro entlasten.
  2. Soziale Ungerechtigkeit in der Betreuung psychisch Erkrankter

    Betreuende Angehörige werden oft von unserer Gesellschaft benachteiligt und haben ein größeres Risiko vorzeitig in Rente zu gehen oder arbeitslos zu sein.
  3. Betreuende Angehörige sind oft nicht hinreichend in den Behandlungsprozess einbezogen

    Betreuende Angehörige für psychisch Erkrankte können die Behandlung oft positiv beeinflussen und zur Minimierung von Rückfällen beitragen, wenn sie in die Behandlungsplanung und –entscheidung mit einbezogen werden. Leider werden die Angehörigen hier oft nicht in die Entscheidungsprozesse mit dem Gesundheitspersonal eingebunden.
  4. Unterstützung der edukativen Bedürfnisse von betreuenden Angehörigen

    Die meisten betreuenden Angehörigen können dem konstanten Druck ihrer Betreuungsleistung nicht standhalten und sind mit den ihnen zugänglichen Informationen unzufrieden.
  5. Reduktion der gesellschaftlichen Isolation und des Stigmas

    Die Mehrheit der betreuenden Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen fühlt sich in ihrer Rolle stigmatisiert und gesellschaftlichen Vorurteilen ausgesetzt. Sie fürchten den Verlust des Zusammenhalts in der Familie und lebenslange Isolation.